Markenklamotten für Babys?

Der Trend, schon kleinste Kinder und Babys mit teuren Markenklamotten auszustatten kommt wohl vor allem von Vorbildern aus Hollywood. Promi-Eltern wie Angelina Jolie und Brad Bitt, Madonna, Tom Cruise und Katie Holmes, statten ihre Kinder gleich nach der Geburt mit sündhaft teuren Markenklamotten und Accessoires aus.

Promi-Eltern und die Folgen

Ok, bei prominenten Eltern mag man das vielleicht noch nachvollziehen können, schließlich sind diese meist Multimillionäre und außerdem stehen deren Kindern schon von Anfang an unter weltweiter Beobachtung von Society- und Klatschmagazinen. Da außerdem viele prominente Paare die ersten Fotos ihres Nachwuchses oft für Millionen von Euro an die Klatschpresse verkaufen, kann man es auch noch verstehen, dass sie ihre Kinder nicht in Billigklamotten der Weltöffentlichkeit präsentieren.

Designerklamotten ja oder nein?

Doch müssen „normale“ Eltern, egal ob sie viel oder wenig Geld haben, wirklich ein kleines Vermögen ausgeben, nur um die neuesten Trends auf dem Markt der Babyklamotten vorzuführen? Bei Windeln kann man die Auswahl von Markenprodukten ja gut verstehen, denn immerhin müssen diese gut dichthalten und für das Kind angenehm zu tragen sein. Doch bei der Kleidung und der Baby-Ausstattung übertreiben es manche Eltern doch etwas mit dem Luxuswahn.

Man braucht sich nur in deutschen Innenstädten wie Hamburg, Berlin oder München umsehen und erspäht nach wenigen Minuten die ersten „Luxus-Paare“, die mit Designer Kinderwagen im Retrolook flanieren oder Paare, die ihre kaum dem Babyalter entwachsenen Kinder schon in die teuersten Markenkleidung stecken. Manche beginnen schon in der Schwangerschaft damit, Kataloge von Luxusdesignern durchzublättern und sich nach dem passenden Outfit für den Nachwuchs umzusehen.

Da fragt man sich doch nach der Sinnhaftigkeit des Ganzen, denn zum einen wachsen Babys und Kleinkinder extrem schnell, so dass man alle 6 Monate zum Babyklamottendesigner laufen müsste, um das Kind immer „standesgemäß“ zu kleiden, zum anderen bekommen die Kinder doch noch gar nichts von Mode mit und es ist ihnen wahrscheinlich herzlich egal, ob sie einen Strampler von Armani oder einen von der Stange tragen. Natürlich ist es jedem Paar selbst überlassen, die Kleidung ihres Kindes selbst auszuwählen, doch angesichts der Tatsache, dass auch in Deutschland durch die momentane Wirtschaftskrise viele Familien in Geldnöten sind, würde ein wenig Zurückhaltung vielleicht ganz guttun.

Außerdem gibt es durchaus hochwertige und funktionelle Kleidung für Babys und Kleinkinder, die nicht allzu teuer ist und auch gut aussieht. Im Internet findet man beispielsweise viele Shops die schöne, praktische und leistbare Babykleidung und Accessoires anbieten, so kann man sein Kind ausreichend ausstatten, ohne dafür ein Vermögen ausgeben zu müssen.

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